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    Anwendungsfall

    Dampferzeugung für die Papiertrocknung

    Trockenpartie einer Papiermaschine: dampfbeheizte Trockenzylinder mit laufender Papierbahn in einer Produktionshalle
    Die Trockenpartie: dampfbeheizte Zylinder trocknen die laufende Papierbahn. (Symbolbild)

    Der Case

    Die Trockenpartie ist der größte Energieverbraucher einer Papierfabrik: Sattdampf, typischerweise um 20 bar, rund um die Uhr, 6.000 und mehr Betriebsstunden im Jahr. Erzeugt wird er heute fast immer in gasbefeuerten Kesseln — deren Betriebskosten mit dem CO2-Preis Jahr für Jahr steigen.

    Wo es funktioniert

    Das Hyca-System ersetzt den Gaskessel durch ein hybrides Modul, das denselben Dampf liefert — wahlweise aus Erdgas (später Wasserstoff) über flammenlose katalytische Verbrennung oder direkt aus Strom. Gerade der kontinuierliche Dampfbedarf der Papierindustrie macht den Hybrid wertvoll: Je mehr Stunden die Anlage läuft, desto öfter trifft sie auf günstige Strompreisfenster, die ein reiner Gaskessel nicht nutzen kann.

    Der Vorteil

    Unsere TCO-Modellrechnung für einen 10-MW-Dampfkessel (6.000 h/a, Energiepreise inklusive CO2-Kosten, ohne Förderung) ergibt rund 12 % niedrigere Wärmekosten im Zehnjahresmittel — etwa 0,5 Mio. € pro Jahr netto. Die Wärmegestehungskosten sinken von 71 auf 62 €/MWh; steht ohnehin eine Kesselerneuerung an, amortisiert sich der Mehrpreis in unter zwei Jahren. Dazu kommen 98 % Brennstoffwirkungsgrad statt ~91 % und ein CO2-Ausstoß, der mit jedem Jahr Erneuerbaren-Ausbau von selbst weiter sinkt.

    Gemeinsam mit Partnern aus der Papierindustrie bereiten wir den ersten industriellen Einsatz der Technologie vor.

    Wie das Prinzip dahinter funktioniert, steht auf Dekarbonisierung der Industrie. Ihre eigene Anlage rechnen Sie im Konfigurator — oder schreiben Sie uns an contact@hycaheat.com.