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    Anwendungsfall

    Einbrennofen: Retrofit statt Neuanlage

    Einbrennofen einer Pulverbeschichtungsanlage: Werkstücke am Hängeförderer laufen in den beheizten Ofen
    Einbrennofen in der Pulverbeschichtung — beim Retrofit bleibt der Ofen, nur der Brenner wird getauscht. (Symbolbild)

    Der Case

    Einbrennöfen — etwa für Pulverbeschichtung und Einbrennlackierung — arbeiten bei moderaten Temperaturen, brauchen aber eine präzise und stabile Temperaturführung: Zu heiß verbrennt die Beschichtung, zu kalt härtet sie nicht aus. Beheizt werden sie heute meist mit Gasbrennern, deren Betriebskosten mit dem CO2-Preis steigen und deren Abgas NOx in die Abluft trägt.

    Wo es funktioniert

    Der entscheidende Punkt: Der Ofen bleibt. Beim Retrofit wird der vorhandene Gasbrenner durch ein Hyca-Modul ersetzt — die übrige Ofentechnik, Fördertechnik und Peripherie bleiben unverändert. Das Modul liefert dieselbe Wärme wahlweise aus Gas (flammenlos, katalytisch) oder elektrisch, und die flächige, schnell regelbare Wärmefreisetzung führt die Temperatur präziser als eine modulierende Flamme.

    Der Vorteil

    Weniger OPEX, weniger CO2 — ohne Neuinvestition in den Ofen. In günstigen Strompreisstunden heizt der Ofen elektrisch und spart gegenüber Gas inklusive CO2-Kosten; in allen anderen Stunden läuft er katalytisch mit 98 % Brennstoffwirkungsgrad weiter. Jede elektrische Stunde senkt zugleich den CO2-Ausstoß. Die flammenlose Verbrennung eliminiert NOx aus der Ofenabluft, und sobald Wasserstoff verfügbar ist, kann dasselbe Modul ihn nutzen.

    Wie das Prinzip dahinter funktioniert, steht auf Dekarbonisierung der Industrie. Ihre eigene Anlage rechnen Sie im Konfigurator — oder schreiben Sie uns an contact@hycaheat.com.