Anwendungsfall
Spitzenlast in der Fernwärme: eine Anlage statt zwei

Der Case
Spitzenlast- und Reservekessel in Fernwärmenetzen laufen nur wenige hundert Stunden im Jahr — müssen aber jederzeit schnell verfügbar sein. Bei so geringen Volllaststunden entscheidet der Invest, nicht der Brennstoffpreis. Gleichzeitig geraten die heute üblichen Gas-Spitzenlastkessel über das EU-ETS und kommunale Wärmeplanung unter Dekarbonisierungsdruck.
Wo es funktioniert
Wer flexibel sein will, baut heute zwei Anlagen: einen Elektrodenkessel für Stunden mit günstigem Strom und einen Gaskessel für kalte, dunkle Knappheitsstunden. Das Hyca-System vereint beide Pfade in einem einzigen Kessel: elektrisch, wenn Strom günstig ist, katalytisch mit Erdgas — und künftig Wasserstoff — wenn nicht. Umschaltung in Sekunden, ohne zweites Aggregat.
Der Vorteil
Geringerer Invest als Strom UND Gas getrennt. Eine Anlage, ein Aufstellplatz, ein Anschluss, eine Wartung — statt zweier Kessel mit doppelter Peripherie. Genau bei Spitzenlastprofilen, wo der CAPEX die Wirtschaftlichkeit dominiert, zählt das doppelt. Dazu bleibt jeder Energiepfad offen: Der Kessel ist H2-ready und erfüllt Dekarbonisierungsvorgaben, ohne auf die Verfügbarkeit eines einzelnen Energieträgers zu wetten.
Wie das Prinzip dahinter funktioniert, steht auf Dekarbonisierung der Industrie. Ihre eigene Anlage rechnen Sie im Konfigurator — oder schreiben Sie uns an contact@hycaheat.com.
